Der 100-Jährige, der mit dem Velo durch die Stadt fuhr


Zugegeben - das wäre wohl in den meisten Fällen eine wackelige Angelegenheit. Doch wer hat gesagt, dass der 100-jährige hinter dem Lenker sitzen muss?

Eine dänische Idee macht nun auch in der Schweiz Schule. Und zwar dank der Bündnerin Annina Flury.

Vorstellen kann man sich das wie in einer umgekehrten Rischka. Die Passagiere sitzen vorne und nicht hinten. Begonnen hat alles im Veloland Dänemark. Und jetzt startet die Siegestour rund um die Welt. Freiwillige führen dort weiter, was den Seniorinnen und Senioren ein Leben lang wichtig war: mit dem Fahrrad unterwegs sein. Leider kommt der Tag bei jedem einmal, an dem die Altersgebrechen stärker sind als die Kraft, in die Pedale zu treten. Verzicht auf die Fahrt ins Grüne und den Wind im Haar? Muss nicht sein. Die dänische Freiwilligenorganisation wächst täglich. So entführen jüngere Semester Pensionäre aus Alters- und Pflegeheimen auf Velofahrten. Wichtig ist dabei nicht nur die Frischluftzufuhr, sondern auch der willkommene Austausch über Generationen hinweg.

Annina Flury hat die Idee in die Schweiz gebracht und ist sicher, dass sie auch hierzulande funktioniert. Wir finden "Daumen hoch" und "Freiwillige vor".

Radeln ohne Alter